ZWH stellt am 24.04.2007 Seniorinnen und Senioren das Gartenstadt-Konzept vor. Bereits während der Ausführungen zu den Ideen der Gartenstadt brachten die Anwesenden ihre Erfahrungen und Probleme ins Gespräch: Die schlechte Infrastruktur und Verwahrlosung stellen für die älteren Menschen, die sich vor allem zu Fuß und per Fahrrad durch den Ort bewegen, die gravierendsten Mängel dar.

  1. So sind alle Bereiche, in denen Glas- und Altkleider-Sammelcontainer stehen, stets auch illegale Müllkippen. Besonders ärgerlich sind diese Dreckecken gegenüber dem Friedhof, wo sie einen unwürdigen Hintergrund während der Trauerfeiern abgeben, sowie gegenüber der Grundschule am Wasserturm. Angeregt wurde zu klären, ob nicht geeignetere Standorte zu finden sind, etwa auf den Parkplätzen der Supermärkte „Plus“, „Kaufland“ oder der Baumärkte.
  2. Es fehlen überall Papierkörbe oder Abfallbehälter entlang der Straßen und Wege. Auch sollte unterwegs Hundekot entsorgt werden können.
  3. Es gibt keine Bänke mehr, wo man auf längeren Wegen einmal die Einkaufstaschen abstellen, verschnaufen oder sich zu einem Schwätzchen niederlassen kann.
  4. Das Fehlen der Sparkassenfiliale ist für ältere Menschen ein großes Problem.
  5. Bei „Plus“ sollte ein Zebrastreifen das Passieren der Straßen für Fußgänger erleichtern.
  6. Das Fehlen der Radwege im gesamten Ort und Straßenverhältnisse hält häufig davon ab, das Rad zu benutzen.
  7. Der schlechte Zustand der Gehwege stellt nicht nur eine Mobilitätseinschränkung, sondern auch akute Gefahrenquelle für viele dar. Der Bereich der Straßenbahn-Wendeschleife ist im Winter wegen Glatteis, im Sommer wegen Überwucherung kaum passierbar. Ähnlich unbrauchbar ist der Zugang zum S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf. Die Absperrung vor „Schlecker“ in der Romain-Rolland-Straße ist hinderlich, ein Bauabschluss nicht abzusehen.
  8. Die Verwahrlosung zeigt sich auch in der fehlenden Entwicklung der Freiflächen und Industriebrachen.
  9. Der Wasserturm sollte eine Begegnungsstätte für Jung und Alt werden!
  10. Die Erhaltung der Straßenbahnlinie in den Ort hinein ist für die älteren Heinersdorfer ein dringendes Erfordernis, denn sie stellt das wichtigste und zweckmäßigste öffentliche Verkehrsmittel der Älteren dar!

Wir denken, dass zu den Punkten 1 und 5 eine schnelle Lösung gefunden werden kann und muss und haben eine entsprechende Anfrage an das Bezirksamt gerichtet.

Mit der AWO verabredeten wir, weiterhin im Gespräch zu bleiben und Informationen auszutauschen.