Am Donnerstag, 28.2.2013 findet um 20 Uhr eine Informationsveranstaltung zum Wohnungsbauprojekt Idunastraße/Neukirchstraße statt.

Es handelt sich um die zweite größere Brachfläche in Heinersdorf, auf der früher Gärtnereibetriebe angesiedelt waren. Ähnlich dem Blumenwinkel soll dieses Gebiet künftig für Wohnzwecke genutzt werden. Geplant ist eine Kombination aus mehrgeschossigen Wohnhäusern, Reihenhäusern und Grün- und Spielflächen.

Das Projekt wird von zwei großen Wohnungsbaugesellschaften entwickelt und vom Projektleiter, Dr. Wolfgang Wagner von der GESOBAU AG, vorgestellt.

Bereits um 19 Uhr eröffnen wir unsere Ausstellung "Vier Versuche einer städtebaulichen Entwicklung – vier gescheiterte Projekte".


Am 28. Februar fand im Nachbarschaftshaus Alte Apotheke eine Informationsveranstaltung zum Wohnungsbauvorhaben Idunastraße/Neukirchstraße statt. Das ca. 17.000 qm große ehemalige Gärtnereigelände wurde von den Wohnungsbaugesellschaften GESOBAU und BBG erworben und soll in den nächsten Jahren für den Wohnungsbau erschlossen werden.

Dr. Wolfgang Wagner, Portfoliomanager der GESOBAU, stellte das Projekt vor. Zunächst gab er einige allgemeine Informationen über die GESOBAU, die in Heinersdorf derzeit 226 Wohnungen hauptsächlich in der Romain-Rolland- und der Idunastraße verwaltet.

Im Rahmen des Bündnisses für soziale Wohnungspolitik und bezahlbare Mieten, das die Wohnungsbaugesellschaften und das Land Berlin geschlossen haben, möchte die GESOBAU in nächster Zeit wieder verstärkt in den Wohnungsneubau investieren. Auf dem nördlichen Teil des Areals will sie ca. 130 Wohneinheiten errichten. Sie sollen in Mehrfamilienhäusern entstehen, die an der Idunastraße angeordnet sind. Weiterhin sind Stadtvillen, Reihenhäuser, Spiel- und Grünflächen sowie Parktaschen im inneren Bereich geplant.

Die BBG verfolgt ganz ähnliche Pläne: So soll an der Neukirchstraße ein Mehrfamilienhaus entstehen und im inneren Bereich ebenfalls Stadtvillen und Reihenhäuser. Durchwegungen zwischen Neukirch- und Idunastraße für Fußgänger und Radfahrer sind geplant.

In seinem Vortrag ging Herr Wagner auch auf die Stellungnahme der Zukunftswerkstatt zur frühzeitigen Bürgerbeteiligung ein. Er signalisierte die ausdrückliche Bereitschaft der GESOBAU, an der Idunastraße einen Streifen für eine mögliche Erweiterung der Tramlinie M2 freizuhalten. Wir begrüßen das sehr und fordern erneut, eine Tramverlängerung von der jetzigen Endstation Romain-Rolland-Straße bis zum S-Bahnhof Heinersdorf zu prüfen.

Zu unserem Einwand, den an diesem Abend auch einige Anwohner der Neukirchstraße vorbrachten, nämlich die Prüfung und evtl. Reduzierung der Geschosshöhe an der Neukirchstraße, konnte er keine Stellung nehmen. Dieses Areal wird von der BBG geplant und verantwortet. Weil diese und weitere Fragen insbesondere zum Bereich an der Neukirchstraße offen blieben, bemühen wir uns um einen Nachfolgetermin mit Vertretern der Stadtplanung und der BBG.