Heinersdorf: Geschichte und Geografische Gegebenheiten

Spricht man, bei welcher Gelegenheit es auch sei, über Heinersdorf, dann sollte man einiges über diesen Ort wissen. Das war auch der Wunsch der Teilnehmer der Zukunftskonferenz, überwiegend junge Menschen und „Neu-Heinersdorfer“. Aus diesem Wunsch heraus entstand diese kleine Abhandlung über die natürlichen Gegebenheiten und die Geschichte des Ortes mit Bezug auf die Gegenwart.

Zunächst muss ich betonen, dass ich kein Fachmann bin. Für Ergänzungen, Berichtigungen und Verbesserungen, die ich auch schon erhalten habe, bin ich deshalb dankbar.

  • Lage und Größe
    Im GPS-Zeitalter sind die Koordinaten des Zentrums von Heinersdorf wichtig. Sie lauten: 52°34´ 1´´nördlicher Breite, 13°26´ 24 ´´östliche Länge.
  • Höhe über dem Meeresspiegel
    Zirka 49 ml
  • Fläche
    Zirka 4 km²
  • Grenzlinie
    Etwa 8,4 km
  • Einwohner
    6580 (2008)

Heinersdorf liegt nicht einmal 6-7 km nördlich des Stadtzentrums Alexanderplatz. Die Fläche von Heinersdorf besitzt die Form eines Faustkeiles, wobei die Spitze desselben nach Süden zeigt. Die Ausdehnung in der Länge beträgt 3 km, in der größten Breite knapp 2 km. Der sog. Ortskern um die Kirche herum liegt exzentrisch nach Südost, also mehr nach Weißensee hin ausgerichtet.

Zurzeit bestehende Brachflächen
Gesamtgelände um ehemaligen „VEB Tiefbau“(früher „Koppel“): Etwa 50 ha
Ehemalige Gärtnereien Idunastrasse/Neukirchstrasse: Etwa 5,1 ha
Ehemalige Gärtnerei Blankenburger Strasse/Hödurstrasse: Etwa 2,7 ha

Heinersdorf besitzt keine landschaftlichen Besonderheiten, kein erwähnenswertes Gewässer, keinen Park, kein Denkmal, keine geschichtlichen Extravaganzen, die den Ort in der Umgebung irgendwie bekannt machen würden, oder die ein Anziehungspunkt wären. Als Wahrzeichen können die Kirche mit den umgebenden Gemeindeanlagen und allenfalls der Wasserturm gelten.
Irgendeine Sehenswürdigkeit, eine Parkanlage oder eine Kultureinrichtung hätte sich diese an sich ganz hübsche, oftmals durch rohe Eingriffe uninteressierter Behörden und Betriebe gebeutelte Gartenstadt aber verdient.

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Der Ortskern wurde bei seiner Gründung, entsprechend den Gegebenheiten die uns Eiszeit hinterließ, auf einer etwa west-östlich verlaufende Grundmoränenkuppe quer zur Nord-Süd-Linie nach Berlin angelegt – ebenso wie die Ortskerne von Blankenburg und Buch. Eine Verbindungsstraße von Berlin nach dem im Norden liegenden nächsten Stadt Bernau konnte deshalb nicht gradlinig verlaufen. Die damaligen Hauptverkehrswege zur Uckermark (heutige Prenzlauer Allee/Promenade/Chaussee usw.) und nach Pommern (heutige Greifswalder Straße/Berliner Allee usw.) umgingen komplizierte Wegführungen und liefen deshalb an Heinersdorf vorbei. Heinersdorf besaß zeitweise überhaupt keine direkte Verbindung nach Berlin; es war dann nur über Pankow oder Weißensee zu erreichen. In der heutigen Zeit bereiten die mit stetem Richtungswechsel verbundenen, nunmehr stark frequentierten Straßenführungen – insbesondere im Ortskern von Heinersdorf – den Verkehrsplanern große Schwierigkeiten.

Es ist erwähnenswert, dass Heinersdorf einen Dorfanger besaß, wie umliegende Dörfer noch heute. Die Heinersdorfer Kirche stand mitten auf diesem Dorfanger, ursprünglich wohl von zwei Wegen umrahmt. Die Bauern verstanden es jedoch, den nordöstlichen Teil des Dorfangers nach und nach für sich zu vereinnahmen und ihre Grundstücke somit immer weiter vorzuschieben, so dass der anliegende Weg verlorenging. Schließlich verschwand auch der Dorfanger. Infolgedessen gibt es jetzt nur noch eine Straße, in die sich zusätzlich die Feldsteinmauer des Kirchhofes einengend vorwölbt.
Für die heutige Verkehrssituation in der zentral gelegenen Romain-Rolland-Straße wären die ursprünglichen Verhältnisse günstiger gewesen.

Napoleon, topographisch begabt, hielt es für vorteilhaft eine Heerstraße von Lindenberg über Heinersdorf nach Berlin anzulegen. Zur Kennzeichnung der Stadtnähe ließ er am Anfang der Malchower Straße Pyramidenpappeln, peripherwärts Schwarzpappeln pflanzen. Beide Pappelvarietäten sind auf der alten Postkarte mit Luftansicht von Heinersdorf, die am Schluss des Artikels beigefügt ist, noch zu sehen.

Der Umstand, dass die großen Verkehrswege Heinersdorf aussparten, mag gelegentlich von Vorteil gewesen sein. Zum Beispiel konnten in Kriegszeiten marodierende Truppen den Zugang zum Ort nicht so schnell ausfindig machen. Vor allem die Fluchtmöglichkeit in das Heilig-Geist-Hospital im von schützenden Mauern umgebene Berlin, waren vielleicht die Ursache dafür, dass Heinersdorf eines der ersten drei Dörfer nach Beendigung des Dreißigjährigen Krieges (1648) war, das 1665 (17 Jahre nach Beendigung des Krieges!) laut eines Visitationsberichtes über den Bereich Barnim „wieder geordnete Flurverhältnisse aufwies“.

Im Großen und Ganzen ist aber die abseitige Lage des Ortes ein Nachteil gewesen.
Darauf spielt später noch ein Lied an, das die „Groß-Berliner“ um die Jahrhundertwende zitierten: „Die Heinersdorfer Mädels tragen noch Schnallen auf den Schuhen“ (in dem Sinne: Die Mode ist an den Heinersdorferinnen vorbeigegangen, die sind doch noch so altmodisch).

Ein Mauerblümchendasein haftet Heinersdorf immer noch an. Es schlug sich auch stets in der stiefmütterlichen Behandlung seitens lokaler Behörden nieder. Sieht man von den Schlagzeilen über den Moscheebau in den letzten Jahren ab, die uns sogar in die Weltpresse befördert haben, kennt man die Ortschaft trotz der Nähe zu Berlin kaum. Berliner und Umlandbewohner wissen eigentlich nur, dass es dort eine Autobahnauffahrt, sehr frequentierte Verkehrskreuzungen und einen noch immer halbzerstörten Wasserturm gibt.

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Die Bodenbeschaffenheit in Heinersdorf ist gut: Überwiegend tonig-sandige „Braunböden“ auf Geschiebemergel in einer Grundmoränenplatte, wie es die Geologen ausdrücken. Ursprünglich bot die Gegend den Aspekt eines Feuchtbiotops mit der ihm eigenen Verlandungstendenz. Es gab Sümpfe mit zahlreichen eiszeitlichen Abflussrinnen zur Panke hin. Geblieben sind noch z.T in Resten, der Schmöckpfuhlgraben, der Heinersdorfer Graben, der Axengraben und der Schafwasch(pfuhl)graben. Niedrig liegende „Bindige Böden“ mit Schichtwasseransammlungen darüber bringen noch heute im Zusammenhang mit immer wieder durch menschliche Eingriffe an den genannten Gräben Probleme in Form von Überschwemmungen.

Es bestanden Toteislöcher, sogenannte Sölle und Pfühle, die sukzessive zugeschüttet oder überbaut wurden. Noch in denletzten Jahren ließman eine hübsche, kleine Wasserfläche im Bereich der heutigen Wohnanlage „Blumenwinkel“,den sog. „Kleinen Hamburger Teich“, sang- und klanglos zuplanieren.

Die gesamte Fläche von Heinersdorf wurde aufgrund der guten Bodenverhältnisse, die in der Streusandbüchse Brandenburg bekanntlich nicht gerade häufig anzutreffen sind, ausschließlich landwirtschaftlich genutzt, um die nahe gelegene Stadt Berlin zu versorgen. Für Waldbestände blieb kein Platz. Kartenmaterial aus den letzten Jahrhunderten lässt keine Waldflächen erkennen. Nicht einmal genügend Weideflächen soll es gegeben haben. Sie mussten von einer benachbarten Gemeinde in der Gegend der feuchten Pankeauen („Spittelwiese“ an der Löffelbrücke) in der Umgebung der jetzigen Autobahnauffahrt erworben werden.

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Als Gründungszeit des Ortes kommt, wie bei den meisten Orten hier in der Umgebung, das 13. Jahrhundert in Frage. Die Gründung lässt sich eingrenzen in die Zeitspanne von 1232, wo sich das gesamte Gebiet dauerhaft in den Händen der Askanierfürsten befand, bis 1302, wo Heinersdorf zum ersten Mal urkundlich erwähnt wird.

Der Ort wird mal Hinrichstorf, Hinrichstorppe, Heinrichstorz, Hönersdorff, Heinersdorf, mal Heynrichstorf genannt. Unter letzterer Orthografie taucht es 1376 in dem bekannten Landbuch von Karl IV. mit Erwähnung eines nicht unbedeutenden Besitzstandes auf. Ergänzend sei noch hinzugefügt, dass es drei weitere Orte mit der Benennung „Heinersdorf“ allein in der Umgebung von Berlin gibt.

Der Gründer (Locator) wird, da wir uns im niederdeutschen Sprachraum befinden, sicherlich ein Hinrich (Heinrich) gewesen sein. Er hat die Stelle angewiesen, wo der Ort entstehen sollte, wo Bäume gerodet und Entwässerungsgräben gezogen werden müssen.

Der Ort war damals Eigentum der Markgrafen. Dieselben verpachteten jedoch Anteile an das alte märkische Geschlecht derer von Bredow.
Dieser Familie verdanken wir die erste Erwähnung von Heinersdorf im Jahre 1302. In einer Urkunde wird eine Schenkung der „Pächten“ des Herrn von Bredow in Heinersdorf an das „Berlinische Hospital zum Heiligen Geist“ erwähnt. 1319 kaufte ebendasselbe Hospital schließlich die gesamte Ortschaft – die so günstig nahe an Berlin lag – für „150 Mark Brandenburgischen Silbers und Gewicht“ vom Markgrafen Waldemar, dem letzten bedeutsamen Askanierfürsten der Mark Brandenburg. Es war eine Amtshandlung kurz vor dessen Tod am 14. August 1319.

Das Heilig-Geist-Hospital (erstmals 1272 erwähnt) war, so würde man es heute einschätzen, eine soziale Einrichtung für Bedürftige im mittelalterlichen Berlin. In dieser Eigenschaft hat es auch die Einwohner von Heinersdorf nicht über die Gebühr mit Lasten und Frondiensten überbürdet, wie das auf feudalen Gütern gewöhnlich der Fall war. An das Hospital erinnert noch die „Heilig-Geist- Kapelle“ in Berlin Mitte, Spandauer Straße 1. Sie wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgrund einer Bürgerinitiative vor dem Abriss gerettet. Dank dieser Initiative steht dieses Gebäude noch heute und gilt jetzt für das älteste Bauwerk im heutigen Berlin. Sie ist mit einem schönen Kreuzgewölbe ausgestattet und steht in unmittelbarer Umgebung der „Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin“. Das Hospital hatte 1621 die Heinersdorfer Kirche mit einem schönen Renaissance-Taufbecken ausgestattet. Insgesamt stand Heinersdorf fast 400 Jahre unter der Obhut des Heilig-Geist-Hospitals.

Am 12.9.1691 endete die Verbindung mit dem Heilig-Geist-Hospital, und das Dorf wurde dem Geheimrat Paul von Fuchs (1640 bis 1704) für 3.500 Taler veräußert.

Fuchs war zu seiner Zeit ein bedeutende Persönlichkeit, so dass es angebracht ist, an einige seiner Verdienste hier zu erinnern. Ursprünglich Jurist, war er im diplomatischen Dienst mit großem Geschick tätig. Das nicht nur für seine Landesfürsten – den Großen Kurfürsten und den ersten Preußischen König – sondern auch für weitere Reichsfürsten sowie für die Staaten Holland und Dänemark.
Er war Mitbegründer der ersten preußischen Universität in Halle, reformierte das Postwesen in Preußen, kümmerte sich um die Eingliederung der „Französisch Reformierten“. Bei der Ausarbeitung des Potsdamer Ediktes war er maßgeblich beteiligt. Am Hofe Brandenburg-Preußens wirkte er als Minister und Geheimrat. Für seine Verdienste versetzte ihn der deutsche Kaiser 1683 in den Freiherrnstand.
Seit etwa 1684 lebte er auf seinem Gut im benachbarten Malchow und ließ dort ein gerühmtes Schloss mit hübschem Garten und einer Orangerie bauen. Der erste preußische König war davon so angetan, dass er es nach dem Tode von Fuchs (1704) seinem eigenen Bruder – den Prinzen Christian Ludwig– schenkte. Auch heute noch existiert ein Schloss in Malchow, was leider ungenutzt immer mehr verfällt.
Wir können in diesem Zusammenhang mit einigem Stolz erwähnen, dass Heinersdorf mindestens seit 1711 eine eigene Schule besitzt – wahrscheinlich auf Initiative des bildungsinteressierten Freiherrn – also bevor in Preußen 1717 die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde. Das Schulhaus stand damals bis 1855 auf einer kleinen Anhöhe auf dem Anger, etwa in dem Bereich der Kreuzung R.-RollandStr./Blankenburger Straße. Nach dem Tode des Freiherrn Paul von Fuchs, der die Heinersdorfer ebenfalls nicht allzu sehr mit Frondiensten belastet haben soll, wurde Heinersdorf Königliche Domäne (1705). Fortan kümmerte sich der preußische König um die Belange des Ortes. So z. B. 1716 der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. um den Bau einer Empore, Friedrich II. um angebliche Lärmbelästigung in der Umgebung des Schulhauses.
Die Einwohner von damals hätten mal den Lärm von heute mitbekommen sollen!

In Preußen wurde 1702 die Leibeigenschaft innerhalb von Domänen und 1809 für das gesamte Land aufgehoben. Jahrhundertelang gab es im Ort wohl nur sog. Kossäten (eine Art von Leibeigenen). Deren Anwesen waren klein, sodass nach Aufheben der Leibeigenschaft keine größeren, ansehnlichen Gehöfte in Heinersdorf entstanden. Demzufolge vermissen wir heute einen repräsentativen Dorfkern.

An der westlichen Gemarkung von Heinersdorf wurde die Berlin-Stettiner Eisenbahn, eine der ältesten in Deutschland, am 15.8.1843 fertig gestellt. Seit 1.8.1873 ist sie zweigleisig und wurde gleichzeitig bis nach Stargard/Pommern weitergeführt. Der Ort selbst erhielt erst am 1.10.1893 einen eigenen Bahnhof. Aber schon vorher (1890) wurde einer der größten Güterverschiebebahnhöfe in Deutschland – „Pankow-Heinersdorf“ – fertig gestellt. Heute erstreckt sich dort anstelle des Verschiebebahnhofes eine große Ödfläche. Seit dem 8.8.1924 ist die Bahnstrecke nach Bernau, die ursprünglich bis Eberswalde geplant war (die dortige Geschäftswelt erhob Einspruch), elektrifiziert (S-Bahn).

1907/08 erbaute man die Industriebahn von Friedrichsfelde nach Tegel mit einem eigenen Güterbahnhof in Heinersdorf (zwischen Blankenburger- und Malchower Straße). An dieser Bahn siedelten sich kleinere Betriebe an: Dachpappenfabrik „Zorn“, Tiefbau, Dampfwäscherei, Quarzschmelze, Niederlassungen von Farbenfabriken. Weitere Industrie entstand in der. Rothenbachstraße (die Sauerkohlfabrik Tinius, daneben die kleine Lackfabrik Farben Schmidt) sowie an der Ecke Berliner Straße /Treskowstrasse die Bonbonfabrik„Bockisch. 1890 erhielt der Ort einen städtischen Friedhof

Seit 1911 fährt die Straßenbahn durch die promenadenartige Berliner Straße, vorbei an den, wie man sie z.T. noch heute bezeichnet, “Kolonien“(Kleingartenanlagen KGA): „Freies Land“, „Grüne Wiese“, „Am Steinberg“ auf der Seite nach Weißensee sowie „Neu Hoffnungstal“, „Heinersdorf“ und „Friedrichshöhe“ auf der Pankower Seite.
Außerhalb des Straßenbahnbereiches liegt noch die relativ zentrale große KGA „Eigenheim an der Rothenbachstraße“. Überwiegend nördlich finden sich die KGA „Feuchter Winkel“, „Dreieck Nord“, „Kühler Grund“, “Nordland“ sowie die „Familiengärten an der Blankenburger Straße“.

1910/11 errichtete man den Wasserturm (erbaut von Emil Prinz) mit schöner kupferner Kuppel über einem quadratischen Aufbau oberhalb der Plattform, wobei zur Betonmontierung eine moderne, aus Amerika stammende Kahneisentechnik verwandt wurde. Später brachte man an den Seitenflächen große Uhren an. Kaum gebaut, war er durch die Verlegung von Druckwasserleitungen der städtischen Wasserwerke in Berlin, technisch schon überflüssig geworden. Noch vor dem 2. Weltkrieg (nach 1936 und 1938) wurde der erwähnte Aufbau mit der Kuppel aus unbekannten Gründen abgetragen.

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg verkauften die Bauern ihre Äcker nach und nach an Bodenspekulanten. Schließlich war alles Land bis zu den Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts aufgebraucht. Alte Heinersdorfer gelangten dadurch zu Wohlstand und Selbstbewusstsein. Das drückte sich auch darin aus, dass sie ein zusammenhängendes Gebäudeprojekt geplant hatten, das neben Wasserturm und Schule (erbaut 1934/35 von Richard Ermisch), noch ein Rathaus vorsah. Der große Gebäudekomplex hätte vielleicht benachbarte bedeutendere Ortschaften in den Schatten gestellt. Der Kreis Niederbarnim und der 1. Weltkrieg verhinderten den Bau und die 1920 erfolgte Eingemeindung zu Berlin machten dem Plan endgültig den Garaus.. Auch das Pfarrhaus im Stil einer Landvilla entworfen, musste kleiner gebaut werden. Dennoch ist es eines der repräsentativsten Pfarrhäuser in der Mark Brandenburg.

Eigentlich schade, dass den Heinersdorfern kein Rathaus zugestanden wurde! So bekam der Ort dann auch (längerfristig jedenfalls) keine Bürgermeister, die die Interessen der Gemeinde hätten durchsetzen können.

Noch kurz Angaben zu Einwohnerzahlen bis etwa zur Jahrhundertwende: 1734 (79 EW), 1817 (101 bei 16 Wohnhäusern), 1899 (500), 1910 (854). Einwohner: 2008 siehe S.1!




In der Zeit vor dem 2. Weltkrieg besaß dann Heinersdorf sein heutiges Gesicht und deshalb ist es an der Zeit festzuhalten:

Was war Heinersdorf?

Es war eines der schönsten Gartenstädte Berlins, in solcher Eigenschaft zentrumsnah, verkehrsmäßig gut durch Straßenbahn, S-Bahn und Busse erschlossen. Eine ruhige(!) Ortschaft weil damals noch keine großen Verkehrsströme durch den Ort gingen, geschweige darüber Flugstrecken. Die Rieselfelder mit ihren Geruchsbelästigungen endeten an der Gemarkung von Heinersdorf und machten sich wenig bemerkbar. Flächenmäßig nahmen die Kleingartenanlagen den größten Anteil ein. Noch ein Rest landwirtschaftlicher Fläche, die sog. „Koppel“ lag zwischen den nördlichen Bereichen der Malchower- und Blankenburger Straße. Dann gab es um die sog. Ortsmitte herum Grundstücke mit Ein- und Zweifamilienhäusern. Sie waren sehr begehrt, da Abwasser- und Stadtgasanschluss bestanden. Den benachbarten Orte Blankenburg, Karow und Buch fehlen z.T. noch heute diese Installationen. Des Weiteren fanden sich Altbauten im sog. Ortszentrum und ansehnliche Neubauten in der damaligen Kronprinzen- (westlicher Teil der Romain-Rolland-Straße), Neukirch- und Idunastraße, auch auf der zu Heinersdorf gehörenden Seite der Prenzlauer Promenade. Mehr als ein Dutzend, z. T. große Gärtnereien verschönten den Ort und bildeten „Grüne Lungen“.
Heinersdorf war charakterisiert durch ein gut ausgewogenes Verhältnis zwischen den Wohn- und Erholungsflächen sowie den eingestreuten Gewerbebereichen.

Die Gärten waren überwiegend Nutzgärten. Die Bevölkerung wollte durch Obst, Gemüse sowie Kleinvieh ihren Speiseplan ergänzen und sich in ihrer Freizeit körperlich betätigen. Jeder war irgendwie mit seinem Garten beschäftigt. Selten pflanzten Gartenbesitzer Koniferen oder legten Steingärten an. Deshalb mag damals kein dringendes Interesse an öffentlichen Anlagen bestanden haben.
In der heutigen Zeit, wo man Ziergärten liebt, muss das Fehlen von Grünflächen und Parkanlagen in Heinersdorf als ein ausgesprochener Mangel angesehen werden. Alle Heinersdorfer Bürger würden sich freuen, wenn sie sich gelegentlich auf eine Bank setzen könnten, um auf eine Wiese, Blumen, Bäume oder einen kleinen Teich zu schauen. Freiflächen sind durch die abgeräumten Gärtnereiflächen mehr als genug vorhanden. Man sollte nicht alle diese Plätze nur vom kommerziellen Standpunkt betrachten Zurzeit aber lädt im Ort nichts so richtig zum Spazierengehen ein.

Im Wasserturmviertel (Bereich vom Wasserturm bis Prenzlauer Promenade) gab es einen – auch in den alten Stadtplänen vermerkten – geräumigen Spielplatz in der Figarostraße mit Durchgang zur Indrastraße, die sog. Schlippe. Der Spielplatz wurde nach dem Kriegsende parzelliert und bebaut, die „Schlippe“ – auch ein beliebter Durchgang für Fußgänger – etwa um 1998 geschlossen
Gegenwärtig hat unsere Zukunftswerkstatt Kinder- und Jugendspielplätze, z.T in Eigenregie errichtet.

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In der Kriegszeit fielen auf Heinersdorf sicherlich mehr Bomben als auf Weißensee oder Pankow, denn hier stand eine Flakstellung, die Ziel von Luftangriffen wurde. Insgesamt kam Heinersdorf aber noch ganz glimpflich davon. Trotzdem fiel so manche Bombe auf Grundstücke und Häuser. In der Romain-Rolland- und der Idunastraße wurden noch am 22. April 1945 Häuserblocks zerstört, die später nur teilweise wieder aufgebaut wurden. So mancher Berliner, der ausgebombt wurde, musste sich in seiner Laube in einer Gartenkolonie von Heinersdorf notdürftig einen Wohnraum schaffen.

In der Nachkriegszeit strömten Tausende, insbesondere an den Wochenenden, von der Stadt in die Gärten von Heinersdorf (ins Grüne), um sich hier zu erholen. Dagegen verließ bis 1961 so mancher Heinersdorfer sein Heim und wechselte in den Westen der Stadt. Grundstücke vereinsamten. Dazu kam, dass nach dem Bau der Mauer, den Westberlinern nicht mehr gestattet wurde, ihre Grundstücke in Heinersdorf aufzusuchen.

Etwa Ende der Sechziger Jahre drohte dem Ort das Aus! Man hatte beschlossen, hier eine Satellitenstadt von Berlin mit zirka 60 000 Einwohnern zu errichten. Vom Ort sollten nur die Kirche und das Gemeindezentrum stehen bleiben. Dieser Plan war nicht so abwegig, denn Heinersdorf bildete und bildet noch heute die nächste noch „freie Fläche“ zum Stadtzentrum, war verkehrsmäßig gut erschlossen.
Die Entscheidung zog sich ewig lange hin, mit unangenehmen Konsequenzen: Es durften jahrelang weder Grundstücke verkauft werden, noch irgendetwas baulich verändert werden.
Schließlich fing man schon an, die Grundstücke zwischen Steinberg und Treskowstrasse zu räumen, um kurz danach festzustellen: Der Baugrund ist nicht geeignet!
Der bittere Kelch ging somit am Ort vorbei. Aus dem „Bauprojekt Heinersdorf“ wurde sozusagen das dann wohlbekannte „Bauprojekt Marzahn“. In Marzahn fanden sich geeignetere Bodenverhältnisse, aber die Verkehrserschließung gestaltete sich bedeutend aufwendiger.

Mit dem Neubau des Alexanderplatzes (etwa 1965) blähte sich ein ursprünglich kleiner Tiefbaubetrieb zum VEB Tiefbau inflationär auf. Er zerstörte große Flächen wertvollen Kulturlandes, die sogenannte Koppe, mit Wiesen, Feuchtflächen, Baumbestand. Zu allem Übel wurde noch eine Bitumenanlage auf dem Gelände des VEB Tiefbau errichtet, die durch ihr grelles Licht weithin die Umgebung störte. Die Dämpfe dieser Einrichtung, inmitten eines Wohn- und Erholungsbereiches, versahen Obst und Gemüse mit einer zähen Teerschicht. Weitere Betriebe kamen noch hinzu: Die Nebenbaugewerke in der Malchower Straße, die Autobahnbaudirektion. Alle diese Betriebe errichteten Provisorien von Bauwerken, meist in Barackenform, so dass sich in Heinersdorf der Baustil (scherzhaft so benannt) Barack etablierte.

Es muss noch erwähnt werden, dass wichtige Fassadenteile vom Abbruch des Berliner Schlosses auf dem Gelände des VEB Tiefbau gelagert wurden. Der Autor des Beitrages kann sich noch gut entsinnen, wie Traktoren vollbeladen mit großen Stuck- und Figurenteilen durch die Blankenburger Straße fuhren. Darunter waren Werke zahlreicher Künstler aus verschiedensten Jahrhunderten, die angeblich in irgendeiner Weise wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollten. Aber es kam anders! 1963 schob man diese Bauteile mit der Planierraupe auf einen Haufen und versenkte sie schließlich als Füllmaterial in einen angrenzenden Graben. 2006/07 fanden Suchgrabungen auf dem Tiefbaugelände statt, wurden aber, da keine präzisen Angaben über Lagerungsorte in dem riesigen Gelände vorliegen, abgebrochen. Außerdem schien die Aussicht, noch verwertbare Teile zu finden, gering.

Bedingt durch die große Emissions- und Lärmbelastung infolge des Verkehrs (Durchgangsverkehr, Zweitaktfahrzeuge, Bleibelastung, Schwerlasttransporter, Bitumenfahrzeuge, Tieflader des Betriebes VEB-Tiefbau) und zusätzlich durch die Einflugschneise des Flughafens Tegel hatte Heinersdorf sehr zu leiden. Es gab deutliche dendrologische Schäden: Alleebäume gingen ein, Nadelbäume kümmerten so dass nur der jeweilige Jahrestrieb erhalten blieb, Astmaterial wurde brüchig, Bäume krankheitsanfällig.

1985 wurde Heinersdorf wider Willen infolge der Bildung des neuen Wohnbezirkes Hohenschönhausen an den Stadtbezirk Weißensee angegliedert. 2001 wurde es wieder als Ortsteil dem Großbezirk Pankow eingegliedert.

1986 war endlich einmal etwas Erfreuliches zu vermelden: Die Rieselfelder in der Umgebung des Nordens von Berlin, die in mehr als 100 Jahren zur toxischen Deponie geworden waren, wurden aufgegeben und wieder renaturiert. Der Jauchegeruch, die feuchte Luft, die sich bei bestimmten Wetterlagen bemerkbar machten, verschwanden.

In den achtziger Jahren errichtete man im Osten von Heinersdorf, an der Grenze zu Weißensee eine Hochspannungsleitung. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Transformatorenstation mitten in die fast einzige Verbindungsstraße (den sogenannten Schwarzen Weg, heute Straße 54) nach Weißensee zur Gäblerstraße gesetzt. Damit gab es diese wichtige Verbindung nicht mehr.

Diese Taktik des, wie es scheint, willkürlichen Wegesperrens scheint in Heinersdorf verbreitet zu sein und hat sich auch für den Bereich Axenstraße/Straße 31 sowie der Zufahrtsstraße zum ehemaligen Heinersdorfer Güterbahnhof, für den nördlichen Teil des Wischbergewegs und für die erwähnte Schlippe durchgesetzt.

Nach der Wende ließ man sogleich Straßen ausbessern, die maroden zentralen Abwasserkanäle (z. B. in der Blankenburger Straße) funktionstüchtig machen. Die Häuser wurden repariert, aufgebessert und verschönert. Viele neue Eigenheime konnten gebaut werden. Baumärkte siedelten sich an, Supermärkte und zahlreiche Tankstellen wuchsen buchstäblich aus dem Boden. Die Straßenbahnanlagen wurden neu und größtenteils behindertengerecht gestaltet.
Der Bau der Khadijamoschee (Einweihung am 16.10.2009) der Ahmadiyya Gemeinde, erhitzte eine Zeit lang nicht nur die Gemüter der Heinersdorfer. Der Ort Berlin-Heinersdorf wurde dadurch in ganz Deutschland und darüber hinaus bekannt.
Neue moderne Siedlungen entstanden in der Eigerstraße, im Blumenwinkel, sowie im westlichen Teil der Idunastraße, Wohnungsbauten am Steinberg, Treskowstraße und in der Rothenbachstraße. Geschäftshäuser, Verkaufszentren, ein Hotel und eine Pension wurden errichtet. Heinersdorf erwacht zu neuem Leben.
Im Frühjahr 2010 wird der neu gestaltete Schmöckpfuhlgraben samt Wegführung und Grünanlagen fertig

Für Außenstehende muss man vielleicht den Hinweis einflechten, dass die Behörden bisher, insbesondere zu DDR-Zeiten, immer gewohnt waren, sich uneingeschränkt und rücksichtslos der Möglichkeiten, die der Ort bot, zu bedienen. Sehr zum Schaden von Heinersdorf! Einsprüche und Mitplanen wurden aber nicht geduldet. Deshalb sind ältere Heinersdorfer passiv geworden, nehmen alles hin, wie es eben angeordnet wird.

Jetzt aber sind jüngere Menschen nach Heinersdorf gezogen, haben sich z.B. in der Zukunftswerkstatt formiert und wollen bei der Gestaltung des Ortes mitsprechen, zum Nutzen der Bewohner etwas durchsetzen. Es ist Bewegung in den Ort gekommen Die Bewohner von Heinersdorf streben wieder nach einer schönen Gartenstadt mit Lebensqualität, mit öffentlichen Erholungsbereichen, Treffpunkten und kulturellen Möglichkeiten. Auch hier hat die „Zukunftswerkstatt“ durch Gründung des Nachbarschaftshauses (Eröffnung Januar 2009) den Anfang getan.

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Zum Schluss seien noch einige Persönlichkeiten erwähnt, die in Verbindung mit dem Ort bekannt wurden. Dazu gehören:

Der Boxer Erich Campe, Silbermedaillengewinner im Weltergewicht bei den Olympischen Sommerspielen in Los Angeles 1932

1945 ernannte man den Sozialdemokrat Erich Rynek, den Vater der ehemaligen Vorsitzenden des Bundesverfassungsgerichtes, Jutta Limbach, Bürgermeister des Stadtteiles Pankow – Heinersdorf. Als strikter Gegner der Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED wurde er 1948 von den Kommunisten aus dem Amt gedrängt

Karl-Heinz Spieckenagel (*1932), war ab 1947 Jugendfußballer bei „Fortuna Pankow“, später Torwart bei „Einheit Pankow“. Es folgte eine lange Karriere in KVP- und AS-Klubs. “Kalle“ war 29-mal DDR –Fußball-Nationalmannschafts-Teilnehmer.

Seit 2002 sind mehrere Kriminalromane des Schriftstellers Mathias Christiansen (geboren 1968) mit starkem regionalem Bezug zu Heinersdorf erschienen (Der falsche Feind, Die dünne Linie, Das Geheimnis des alten Bahnhofs, Tod an der Grenze).

Last not least wollen wir hier einer Person gedenken, die wohl das meiste für Heinersdorf geleistet hat: Dr. Johannes Krätschell (1862 bis 1933).
1910 wurde die Pfarrstelle in Heinersdorf besetzt (seit 1540 Filiale der Pfarre von Weißensee), nachdem sie kirchenamtlich den Status einer selbständigen Pfarrstelle erhalten hatte. Pfarrer Dr. Johannes Krätschell übernahm diese Stelle obwohl er von Kaiser Wilhelm II. ein Angebot als Hofprediger erhalten hatte. In den folgenden Jahrzehnten engagierte er sich mit ganzer Kraft für den Ort. Er rettete während des ersten Weltkrieges die mittelalterlichen Glocken vor dem Einschmelzen für Kriegszwecke. Durch den Erlös unermüdlich betriebener Spendenaktionen des Pfarrers wurde ursprüngliches Kirchenland wieder zurückgekauft. Es konnte daraufhin das große Bauprojekt des Gemeindezentrums „Margaretenheim“ mit Altenheim, Veranstaltungssaal, Kindergarten/hort und Wohnungen für Kirchenangestellte bis 1925 verwirklicht werden. Dabei hatte der Pfarrer schon damals soziale Aspekte berücksichtigt. Vorausschauend erwarb Dr. J. Krätschell auch noch Land im Bereich der Ingeborgstraße für eventuelle weitere kirchliche Bauten. Der Umbau und die Erweiterung der Dorfkirche wurde von ihm geplant und dann von seinem Sohn Pfarrer Eberhard Krätschell 1935 zur Ausführung gebracht. In geduldiger jahrzehntelanger Arbeit trug er die Geschichte von Heinersdorf zusammen, die die wertvolle Grundlage für das 1996 veröffentlichte Buch „Chronik von Heinersdorf“ bildete. Er war überdies eine Persönlichkeit an die sich die alten Heinersdorfer gern erinnert haben.



Die KGA Eigenheim an der Rothenbachstraße heißt noch heute im Volksmund Rot Kreuz. Damit hat es folgende Bewandtnis: Am Beginn des 20. Jahrhunderts wandte sich das DRK verstärkt der Sorge um die Volksgesundheit zu. In dieser Hinsicht sah man die Kleingartenanlagen als geeignete Einrichtungen. So errichtete der Volksheilstättenverein des DRK 1905 seine älteste Rot-Kreuz-Anlage in Heinersdorf.

Kaum aber dass diese neuen Siedlungen errichtet worden sind, werden Hauptverkehrsstraßen 1.Ordnung eben in unmittelbarer Nachbarschaft dieser Siedlungen geplant


Im II. Weltkrieg sollten die zwei größeren Glocken ebenfalls requiriert werden, dies konnte der Sohn von Dr. Johannes Krätschell, Pfarrer Eberhard Krätschell, verhindern.

Den finanziellen Grundstock dafür legte die Ehefrau des Pfarrers, die eine begabte Malerin war. Sie verkaufte ihre Gemälde an ehemalige Konfirmanden aus Heinersdorf, die in die USA ausgewandert waren. In dankbarer Erinnerung daran beschloss der Gemeindekirchenrat dem Ganzen den Namen Margaretenheim (Vorname der Pfarrersfrau) zu geben.



Dr. Jürgen Beckert unter Mitarbeit von Dr. Lutz Rothkirch und Helga Rothkirch in Anlehnung an einen Vortrag
des Autors auf der Zukunftskonferenz Heinersdorf am 17.11. 2007.

Literatur
[1] Dr. Krätschell, Johannes: Chronik von Berlin-Heinersdorf, ISBN 3-930917-05-X 1996, Copyright©1995 Limanuel/Hans Fehmer
[2] Meyers Konservationslexikon. 4.Auflage 1890 Leipzig und Wien
[3] Beckert, Jürgen: Eigene Quellen
[4] Rothkirch, Lutz: Persönliche Erinnerungen und Mitteilungen von Freunden alte Fotos
[5] Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR: Hauptstadt Berlin, Teil I. Berlin: Henschelverlag Kunst und Gesellschaft.2., unveränderte Auflage, 1984
[6] Diverse Internetangaben unter den jeweiligen Stichpunkten
[7] Berliner Extrablatt. 58. Auflage. Nr.1 Februar 2009
[8] Krämer, Ekkehard: Der Schafwaschpfuhl, Saupfuhl und die Schwartzeschen Pfuhle
[9] Fontane, Theodor: Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Spreeland. Ullstein; Buch Nr. 4504; ISBN 3 548 0 4504 9
[10] Eberhard Krätschell: Geschichte Berlin Heinersdorfs. Gehalten aus Anlass der 50jährigen „Wieder-Selbständigkeit der Kirchengemeinschaft Heinersdorf 1959“