Sicherer über die Straße

Berliner Woche Nr. 28, 11.07.2012

Bezirksverordnete stellen drei Anträge zur Verbesserung der Verkehrssicherheit Weißensee. Damit Straßen und Gehwege sicherer werden, gab es auf der jüngsten Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) gleich drei Anträge. Zwei befassen sich mit der Situation an der Romain-Rolland-Straße. In den vergangenen Monaten wiesen zahlreiche Heinersdorfer immer wieder auf deren schlechten Zustand hin. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD), die auch Abgeordnete für Heinersdorf ist, testete sogar vor Kurzem im Rollstuhl den Zustand der Gehwege und Querungen. Ihr Resümee: Für gehbehinderte Menschen und Mütter mit Kinderwagen sind sie eine Zumutung. SPD-Bezirksverordnete schlugen daher vor, in der BVV eine Verbesserung der Situation zu beantragen.
Unter anderem stellte die Verordnete Lina-Mareike Dedert im Namen ihrer Fraktion den Antrag, die Fußgängerquerung auf der Romain-Rolland-Straße nach der Abzweigung Rothenbachstraße zu erleichtern. „Dazu ist insbesondere zu prüfen, wie die baulichen Mängel auf der östlichen Seite beseitigt und die Beschaffenheit des Gehweges verbessert werden kann“, so Dedert. „Auch sollte man überlegen, ob der Kreuzungsbereich durch eine Ampelanlage sicherer gestaltet werden kann.“ In einem weiteren Antrag wird ein Umbau der Kreuzung Romain-Rolland- und Neukirchstraße gefordert. Dort sollen vor allem die Barrieren abgebaut werden, sodass Fußgänger die Straße sicher überqueren können. Vor allem Eltern mit Kinderwagen sowie Gehbehinderten müsse das Überqueren de Straße erleichtert werden, heißt es in der Begründung. Für mehr Verkehrssicherheit setzt sich auch die CDU ein. Sie fordert das Bezirksamt auf, die Sicherheit an der Blankenburger Chaussee in Höhe der Beuthener Straße und Straße 43 in Karow zu verbessern. Auf dem zwei Kilometer langen Abschnitt der viel befahrenen Chaussee gibt es keine Querungshilfe, bemängelt der CDUFraktionschef Johannes Kraft. Dabei besteht gerade in Höhe Beuthener Straße ein erheblicher Bedarf. Dort befinden sich zwei Bushaltestellen, Kitas, ein Friedhof und Geschäfte. Wie bei Verkehrsthemen üblich, entschied die BVV, alle drei Anträge zur ausführlichen Beratung an den Verkehrsausschuss zu übergeben.