33 Millionen vom Bund für die A 114

Berliner Abendblatt Nr. 25 vom 21.6.2014

2016 startet die Grundsanierung der Bundesautobahn in Pankow

Die vielleicht holprigste Piste Berlins, die A114, soll vollständig sanieren werden. Das gab der Senat vor einigen Wochen bekannt. Baubeginn soll 2016 sein, vom Straßenbelag bis zur Beleuchtung soll der marode Autobahn-Zubringer aufpoliert werden. Nun wurden auf eine parlamentarische Anfrage hin weitere Details bekannt.

Viel Geld. Ab 2016 wird die A 114 rundum erneuert und erhält endlich einen Standstreifen. Fast alle Brückenbauwerke auf der Strecke werden erneuert oder saniert. Dreieinhalb Jahre veranschlagt der Senat für die Erneuerung der A 114 und Baukosten in Höhe von rund 33 Millionen Euro, die komplett vom Bund kommen.

Ausnahmen. Trotz aller Sanierungs-Euphorie muss der Bezirk zwei Abstriche machen: Die Heinersdorfer Brücke – eine der gefährdetsten Brücken der Stadt, wie der Senat mittelte – wird erst im Zuge des Brückensanierungsprogrammes erneuert. Und das kann dauern. Denn laut des Zustandsberichtes wird hier gar ein Neubau favorisiert. Und zweitens bleibt der Ausbau der Vollanschlussstelle Bucher Straße auch weiterhin eine Utopie. Ein Antrag an das Verkehrsministerium werde zwar laut Senat erarbeitet. Bis der aber fertig und durch die langsamen Mühlen des Bundes gegangen ist, werden noch Jahre ins Land gehen. Karow und Buch werden auch in Zukunft nur über wenige beengte Zufahrtsstraßen erreichbar sein. (AWo)