130 Gegendemonstranten auf der NPD-Kundgebung

www.berlinonline.de

Weißensee - Kiezleben - 14.08.2014

Obwohl die Demonstration der NPD Pankow gegen das geplante Flüchtlingsheim am 9. August spontan gemeldet wurde, erschienen 130 GegendemonstrantInnen. Sie standen 20 Neonazis gegenüber.

Laut Berliner Woche wurde die Kundgebung der NPD Pankow gegen das geplante Flüchtlingsheim in der Rennbahnstraße 87/88 am 9. August lautstark übertönt: 130 GegendemonstrantInnen pfiffen, um ihre Solidarität mit geflüchteten Menschen zu bekunden. Die 20 Neonazis der NPD-Kundgebung gingen dabei unter.

Nach einem spontanen Aufruf fanden sich DemonstrantInnen der Linkspartei, der SPD, von Bündnis 90/Die Grünen, der Piratenpartei und weitere Gruppen und Initiativen ein.

Gegenüber der Berliner Woche meinte Sandra Brunner (Die Linke): "Die NPD will ihre rassistische und menschenverachtende Grundhaltung auf Kosten der Geflüchteten in Weißensee propagieren. Wir stellen uns den Neonazis entgegen und wollen gemeinsam Solidarität mit den Geflüchteten zeigen." Jan Schrecker (Piraten) fügte hinzu: "Wir zeigen den Flüchtlingen unsere Solidarität und der NPD, dass sie hier nicht erwünscht ist."

Die Kundgebung dauerte knapp zwei Stunden. 150 Berliner PolizistInnen waren vor Ort.