Der erste Moscheebau in Ostberlin: Akzeptiert, aber nicht geliebt

Märkische Oderzeitung, 22.1.2015

Berlin (dpa) Zum Neujahrsempfang der Khadija-Gemeinde in Heinersdorf kamen am Mittwochabend 150 Gäste. Darunter Bundestagsabgeordnete und Vertreter von christlichen und jüdischen Gemeinden. Aus der Nachbarschaft waren kaum Menschen da. "Das Verhältnis der Gemeinde zu den Anwohnern ist meist etwas distanziert", sagt Muhammad Asif Sadiq, Sprecher der Khadija-Moschee. Das war schon schlimmer, die Moschee hatte schon vor ihrem Bau den Stadtteil gespalten. Viele Anwohner hatten Angst vor steigender Kriminalität, Überfremdung und fallenden Immobilienpreisen. Bis zu 3000 Menschen gingen gegen den Bau des Gotteshauses auf die Straße...

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