• a-P8178754.jpg
  • 20131014_171136.jpg
  • IMG_0730-klein.jpg
  • a P8178753.jpg
  • IMG_5399.jpg
  • P1040927.jpg
  • a-P8178762.jpg
  • P1040854.jpg
  • IMG_5403.jpg
  • P1040866.jpg
  • IMG_5446.jpg
  • IMGP0671.jpg
  • IMG_5415.jpg
  • DSC03059.jpg
  • IMGP0883.jpg

Das Buch zum Ort: Berlin-Heinersdorf Eine Spurensuche

Seit die Geschichtswerkstatt ein Jugendfilmprojekt und eine umfangreiche Ausstellung zur städtebaulichen Entwicklung im 20. Jahrhundert auf die Beine gestellt hat, wurde immer wieder der Wunsch geäußert, das gesammelte Material in einem Buch zu veröffentlichen.

Das soeben veröffentlichte Buch "Berlin-Heinersdorf Eine Spurensuche" gibt einen Einblick in die Geschichte des Ortes und geht der Frage nach, warum Heinersdorf so anders wirkt als seine Nachbarn Pankow und Weißensee. Die Chronik des Pfarrers Johannes Krätschell wurde dafür neu bearbeitet. Protokolle der Gartenstadt Heinersdorf AG belegen, wie dramatisch die Inflationszeit für die Entwicklung von Heinersdorf war. Zeitzeugen kommen zu Wort und schildern sehr bildhaft die Zeit der 1930er und 40er Jahre. Dora Scholze, heute 91 Jahre alt, baute nach dem Krieg die Lebensmittelkartenstelle auf. Adelheid Keiling erlebte die 1940er Jahre als Ehefrau des Boxers Erich Campe. Jutta Limbach wuchs in der Frostraße auf. Ihr Vater war der einzige Heinersdorfer Bürgermeister. Familie Krätschell hat über Generationen in der Evangelischen Gemeinde Heinersdorf gewirkt. Diese und weitere Persönlichkeiten lassen uns durch ihre Augen auf Heinersdorf schauen.

Heinersdorf war besonders beliebt bei Fischern, die gern aus Malchow zum Angeln kamen? In Heinersdorf wurden Seidenraupen gezüchtet? Heinersdorf hatte fünf Windmühlen und vertrieb sein Heinersdorfer Landbrot schon in den 1920er Jahren über eine Art Filialsystem in der Berliner Innenstadt? Heinersdorf sollte ein Gründerzeitvorort für 150.000 Menschen werden? Oder eine Plattenbausiedlung? Viele Fragen werden überraschen und nicht immer finden sich in der Geschichte eindeutige Antworten. Das reich bebilderte und mit liebevollen Details ausgestattete Buch ist eine gelungene Zusammenstellung ganz persönlicher Ansichten und Aussagen, die von Archivmaterial, historischen Karten und Zeitungsberichten ergänzt werden.

Daniel Becker lebt seit 1999 in Heinersdorf. Sein Haus befindet sich seit fünf Generationen in der Familie, so hörte er einige alte Geschichten über die Umgebung, die er weiter verfolgte. Als Gründungsmitglied der Zukunftswerkstatt Heinersdorf e.V.  hat er das Buchprojekt geleitet, die Ortschronik überarbeitet und zahlreiche Beiträge verfasst.

Sandra Caspers, ebenfalls Gründungsmitglied des Vereins, beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte des Ortes, hat zahlreiche Fotos aufgenommen, alte Aufnahmen und Materialien gesammelt und das Buch strukturiert und gestaltet.

Berlin-Heinersdorf Eine Spurensuche
Daniel Becker - Sandra Caspers
228 Seiten
197 Bilder, Karten und Illustrationen
ISBN: 978-3-00-048148-2

 

Öffentliche Buchvorstellung

Das Buch erscheint am 12. Dezember 2014. Am 3. Advent wird es in einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Zeitzeugen und Interviewpartner werden vor Ort sein. Für die Buchvorstellung haben wir uns einen ganz besonderen Ort ausgesucht, ein denkmalgeschütztes, wenn auch stark baufälliges Haus im alten Ortskern. Bitte scheuen Sie sich nicht, uns in diesem altehrwürdigen Bauernhäuschen zu besuchen. Wir bereiten das Haus extra für die Veranstaltung vor und werden einige Sitzgelegenheiten, Weihnachtsplätzchen und Glühwein anbieten.

Buchvorstellung: Sonntag, 14.12.2014, 15 Uhr, Romain-Rolland-Straße 43 (gegenüber der Alten Feuerwache), 13089 Berlin

Ab Montag, 15.12.2014, ist das Buch im Nachbarschaftshaus verfügbar:

Alte Apotheke
Romain-Rolland-Straße 112
13089 Berlin

(030) 21 98 29 70
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Alle Veranstaltungen und Angebote im Überblick