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Lärm- und Umweltschutz in Wohngebieten

Wie laut darf es in Wohngebieten sein? Und welche Staubemissionen sind zulässig? Welche Möglichkeiten bestehen für Anwohner, auf bestehende Belästigungen zu reagieren und dagegen vorzugehen? Diese Fragen beschäftigen uns in Heinersdorf zum Beispiel in Bezug auf das Gewerbegebiet an der Blankenburger Straße, an das sich Wohnbebauung unmittelbar anschließt. Dies und anderes wollen wir mit der zuständigen Senatorin der Berliner Landesregierung diskutieren. Diskutieren Sie mit!

Dienstag, 24.3.2009, 20 Uhr, Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, 13089 Berlin

Gast: Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
Moderation: Sandra Caspers
Kostenbeteiligung: Spende erbeten
Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Am 24. März war Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz zu Gast. Hauptthema der Diskussion mit den etwa 30 Gästen war das Gewerbegebiet längs der Blankenburger Straße, dessen Geräusch-, Staub- und Geruchsbelastung seit Jahren für Verärgerung und Streit sorgt und mit dem sich auch die Zukunftswerkstatt bereits mehrfach beschäftigt hat – zuletzt mit einem gescheiterten Antrag an den Petitionsausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses. In ihrem Einführungsvortrag stellte Lompscher klar, dass es Dutzende unterschiedlicher Firmen sind, die auf dem Gewerbegebiet tätig sind, von denen aufgrund der jeweiligen Betriebsgröße nur eine überhaupt genehmigungspflichtig sei. Damit beschränke sich die Zuständigkeit der Senatsverwaltung hinsichtlich des Gewerbegebiets auch auf dieses eine Unternehmen. Für Probleme im Zusammenhang mit allen anderen ansässigen Firmen ist dagegen das Umweltamt des Bezirks Pankow der Ansprechpartner.

Die unterschiedlichen Zuständigkeiten sind auch der Hauptgrund dafür, dass einige der betroffenen Anwohner, die die Störungen seit Jahren umtreiben, inzwischen resigniert haben: Einerseits ist es kaum möglich, beispielsweise eine in der Nacht auftretende Geräuschbelastung einem konkreten Verursacher zuzuordnen. Andererseits verwiesen die Verwaltungen des Senats und des Bezirks in der Vergangenheit immer wieder auf die jeweils andere Behörde. Der resultierende Unmut war auch während der Diskussionsveranstaltung immer wieder zu spüren. Während des Abends zeigte die Senatorin dennoch unterschiedliche Möglichkeiten auf, wie sich das Problem kurz- und mittelfristig weiter bearbeiten lässt. Unter anderem ermutigte sie dazu, konkrete Probleme dem Umweltamt bzw. der Polizei unmittelbar zu melden. Auch eine erneute Lärmmessung hielt sie durchaus für sinnvoll. Schließlich empfahl sie auch, Bebauungspläne für das Gewerbegebiet selbst sowie für die anliegenden Wohngebiete anzustreben, um zumindest auf die zukünftige Nutzung des Areals einzuwirken.

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