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Schulstrukturreform in Berlin

Nach den Veränderungen in der Grundschule werden nun auch die weiterführenden Schulen in Berlin reformiert. Wenn das zweigliedrige Schulsystem eingeführt ist, wird es neben dem Gymnasium nur noch die so genannte Sekundarschule geben. Für begehrte Plätze an Gymnasien soll außerdem ein Losverfahren zum Einsatz kommen. Was ändert sich? Und was kommt auf Schülerinnen und Schüler zu, die im nächsten oder übernächsten Schuljahr auf eine weiterführende Schule wechseln? Diese und weitere Fragen wollen wir mit Lioba Zürn-Kasztantowicz diskutieren. Diskutieren Sie mit!

Donnerstag, 9.7.2009, 20 Uhr, Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, 13089 Berlin

Gast: Lioba Zürn-Kasztantowicz, Bezirksstadträtin für Gesundheit, Soziales, Schule und Sport
Moderation: Mareike Welke
Kostenbeteiligung: Spende erbeten
Kontakt: (030) 21 98 29 70 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 


Der letzte Politikstammtisch vor der Sommerpause drehte sich am 9. Juli um das Thema der Schulstrukturreform. Zu Gast im Heinersdorfer Nachbarschaftshaus war dazu die zuständige Pankower Stadträtin für Schule, Gesundheit, Soziales und Sport, Lioba Zürn-Kasztantowicz, die zu Beginn der Veranstaltung in das Thema einführte.

Kernbestandteil der Reform, die den bereits in Kraft getretenen Neuerungen im Bereich der Grundschule nachfolgen soll, ist die Einführung der so genannten Sekundarschule. Sie soll neben dem Gymnasium künftig die einzige weiterführende Schulform in Berlin bilden, jedoch weiterhin alle bisherigen Abschlüsse einschließlich des Abiturs anbieten. Neben allgemeinen Informationen zur geplanten Reform, die im Senat derzeit noch immer nicht beschlossen ist, schilderte die Stadträtin auch die konkrete Situation in Pankow: Hier soll es im Rahmen der Umstellung auf das zweigliedrige Schulsystem keine einzige Schulschließung oder -fusion geben. Alle bestehenden Haupt-, Real-, und Gesamtschulen werden in Sekundarschulen umgewandelt.

Einzige Ausnahme ist die Robert-Havemann-Gesamtschule in Karow, die in ein Gymnasium umgewandelt werden soll. In der anschließenden Diskussion ging es um das Auswahlverfahren für die weiterführenden Schulen, Übergangsregelungen, die notwendige personelle und bauliche Ausstattung für die neuen Sekundarschulen und um den tatsächlichen Nutzen der Reform. Ob die individuelle Förderung jedes Einzelnen in der neuen Schulform tatsächlich besser gelingt, wie sich Frau Zürn-Kasztantowicz dies erhofft, wird wohl erst geklärt werden können, wenn die ersten Erfahrungen vorliegen.

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