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Heinersdorfer Verkehrsplanung

Das Heinersdorfer Verkehrschaos gilt als eines der zentralen Probleme des Ortsteiles. Verschiedene Planungen wurden entwickelt, doch gelöst ist das Verkehrsproblem bis heute nicht. Im vergangenen Jahr hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung das Thema an sich gezogen und in einer Machbarkeitsstudie die Verkehrsströme in Heinersdorf und Möglichkeiten einer künftigen Verkehrsführung zur Entlastung des Ortskerns untersucht. Jens-Holger Kirchner wird die Empfehlungen aus dieser Machbarkeitsstudie vorstellen und mit Ihnen diskutieren.

Donnerstag, 10.12.09, 19 Uhr, Nachbarschaftshaus, Berliner Straße 5, 13089 Berlin-Heinersdorf

Gast: Jens-Holger Kirchner, Stadtrat für Öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz in Pankow
Kostenbeteiligung: Spende erbeten
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 21 98 29 70


Schon seit Jahren erhitzt die Entwicklung einer Verkehrslösung in Heinersdorf die Gemüter der Bürger. Und so überraschte es kaum, dass die Räume im Nachbarschaftshaus erneut an ihre Platzkapazitäten stießen.  Jens-Holger Kirchner, Stadtrat für Öffentliche Ordnung, Verkehr und Verbraucherschutz in Pankow, stellte die im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwickung erstellte Machbarkeitsstudie für eine Heinersdorfer Verkehrslösung vor. In der mehrere Ordner umfassenden Studie wurden sechs Verkehrsvarianten untersucht. Die von den Planern favorisierte Lösung wurde an diesem Abend näher erläutert und mit den Beteiligten diskutiert.  Sie sieht vier Straßenabschnitte vor, die den Ortsteil Heinersdorf künftig am Nordrand umfahren würden:

  • Netzelement 1: Verbindung zwischen Rothenbach- und Blankenburger Straße
  • Netzelement 2: Verbindung zwischen Rennbahn- und Blankenburger Straße
  • Netzelement 3: Ausbau der Straße Am Steinberg
  • Netzelement 4: Verbindung zwischen Blankenburger Straße und Hamburger Autobahn mit entsprechendem Zubringer

Die geplante Verkehrsführung hätte zur Folge, dass der Heinersdorfer Ortskern um ca. die Hälfte des derzeitigen Verkehrsaufkommens entlastet würde. Dieser Verkehr, 14.000 Autos täglich wurden errechnet, würde dann über die Nordumfahrung geleitet.

Insbesondere das Netzelement 4 löste Diskussionen bei den Anwesenden aus. Viele Bedenken und Meinungen wurden geäußert. Die Studie stützt sich auf die Verkehrsprognose 2015. Die Prognose 2025 wird in Kürze erscheinen. Fachleute erwarten hier einen Verkehrsrückgang von 15 %. Ist eine Umfahrungsstraße unter diesem Aspekt überhaupt notwendig? Die Studie sieht vor, den Heinersdorfer Ortskern mit hohem Aufwand vom Durchgangsverkehr zu befreien. Wieviele Menschen leben dort noch? Und wieviele Menschen sind von der neuen Verkehrstrasse betroffen?

Der Heinersdorfer Ortskern bietet heute einen tristen Anblick. Gebrauchtwagenhändler, Imbissbuden, kaputte Wege und ungepflegte und sanierungsbedürftige Häuser bestimmen das Bild. Wird sich dieser Zustand ändern, weil der Verkehr abnimmt? Die Studie wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Auftrag gegeben. Weder die städtebauliche Entwicklung des Ortskerns noch die die Erweiterung des öffentlichen Nahverkehrsnetzes wurden hier betrachtet. Kann eine Verbesserung, z.B. durch die Verlängerung der Straßenbahn zum S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf, die Verdichtung von Taktzeiten oder den Ausbau von Radwegen den Autoverkehr verringern?

Die meisten Fragen blieben an diesem Abend unbeantwortet. Die AG Verkehr wird sich in Kürze mit der Studie und den zu erwartenden Auswirkungen auf Heinersdorf beschäftigen.

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