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Die DEFA und ihre verbotenen Filme - Porträt Kurt Maetzig

Prädikat: Besonders schädlich. So können die verbotenen DEFA-Filme der Jahre 1965/66 beschrieben werden.

Als weitere Folge des 11. Plenums des ZK der SED, auf dem es zum Verbot zahlreicher Filme kam, wurden verantwortliche DDR-Kulturpolitiker ihrer Posten enthoben und kritische Regisseure, Dramaturgen und Schauspieler wurden von der DEFA jahrelang nicht mehr beschäftigt. Unter diesen Filmen sind auch einige, in denen starke und selbstbewusste Frauen agierten. Insbesondere ihr unkonventionelles Verhalten und ihr Eigensinn machten sie zur Zielscheibe der Kritik.

Im Jahr 2012 starb im Alter von 101 Jahren der Regisseur Kurt Maetzig. Er war einer der bedeutendsten DEFA-Spielfilmregisseure. Seine künstlerischen Höhepunkte liegen in den 50er und 60er Jahren und prägten das Gesicht der DEFA entscheidend. Die Geschichte des Verbots seines Films Das Kaninchen bin ich traf Maetzig hart und lähmte darauf sein künstlerisches Schaffen zunehmend.

Filmvorführung: Das Kaninchen bin ich (DDR 1965)

RE: Kurt Maetzig, DA: Angelika Waller, Alfred Müller

Maria Morzeck lebt in Berlin, ist 19 Jahre alt und arbeitet nach ihrem Abitur als Kellnerin. Ihr Traum Slawistik zu studieren, scheitert, weil ihr Bruder Dieter wegen "staatsgefährdender Hetze" zu einer Haftstrafe verurteilt worden ist. Sie verliebt sich in Paul Deister, der – wie sich herausstellt – der Richter ist, der Dieter verurteilt hat. Der Prozess fand unter dubiosen Umständen statt, zudem war die Öffentlichkeit ausgeschlossen worden. Maria verwirft die Idee, die Liebe zu Dieters Gunsten zu nutzen, doch sie möchte die ganze Wahrheit erfahren. Nach und nach entpuppt sich Paul als skrupelloser Karrierist, der Menschen und Gesetze für sich benutzt...

Samstag, 16.1.2016, 19 Uhr, Alte Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112, 13089 Berlin

Anmeldung: nein
Kostenbeitrag: 5 Euro
Leitung: Dr. Katrin Sell, Eckart Lottmann
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 21 98 29 70

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