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Erwin Geschonneck – Lebenserinnerungen

Erwin Geschonneck war bereits zu Lebzeiten eine Schauspielerlegende.

Er prägte mit seiner kantigen und einprägsamen Spielweise den DEFA-Film mit und war ebenso auf der Bühne zu Hause; dort arbeitete er mit Bertolt Brecht zusammen, bis es zum Bruch zwischen beiden kam. Neben seiner Laufbahn als Schauspieler war Geschonneck ein hochpolitischer Mensch. Als Kommunist überlebte er nur knapp die Nazizeit. Mit den Jahren wurde der 2008 Verstorbene ein wichtiger Zeitzeuge des 20. Jahrhunderts. In einem Vortrag soll an dieses ungewöhnliche und auch widersprüchliche Leben erinnert werden.

Filmvorführung: Das Beil von Wandsbek (DDR 1950)
RE:Falk Harnack, DA: Erwin Geschonneck, Käthe Braun, Willy A. Kleinau
Nach einer wahren Begebenheit gestaltete Arnold Zweig seinen gleichnamigen Roman. Zum Inhalt des Films: 1934. Hamburg erwartet hohen Besuch: Adolf Hitler. Vorher gilt es aber noch einen „Makel“, der auf der Stadt liegt, zu beseitigen. Vier zum Tode verurteilte Kommunisten sind noch nicht hingerichtet, es fehlt der Henker. Durch Zufall stößt man auf den Fleischermeister Teetjen (Erwin Geschonneck), dessen Geschäft schlecht geht. Er lässt sich für eine beträchtliche Summe überreden, die Scharfrichterrolle zu übernehmen, wenn dies geheim bleibt. Doch es kommt anders.
Obwohl der Film auf hohem künstlerischem Niveau steht, wurde er stark angegriffen und letztlich gar wieder aus den Kinos genommen. Grund dafür war die Ansicht, dass man mehr Mitleid mit den Mördern habe als mit den Angeklagten. Doch eben darin liegt die Stärke des Films: Er verurteilt seine Figuren nicht, sondern wirbt für eine gerechte Beurteilung der in Deutschland Lebenden in dieser Zeit.

Samstag, 14.1.2017, 19 Uhr, Alte Apotheke, Romain-Rolland-Straße 112, 13089 Berlin

Anmeldung: nein
Kostenbeitrag: 5 Euro
Leitung: Dr. Katrin Sell
Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder (030) 21 98 29 70

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